Die UniKoN-Publikation "Dr. Unbekannt: Informationsbedarfe, Angebote, Strukturen und Informationslage deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zur Förderung promovierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler"  gibt einen Einblick in Ziele und Ansätze auf dem Weg zur Verbesserung der Informationslage zu promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im deutschen Wissenschaftssystem. 19 Gastbeiträge bieten  einen praxisnahen Einstieg in das Thema. Damit wird der Status quo zu diesem Thema an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland  aufgezeigt. Weiterhin geben die Beiträge einen Einblick in die Forschung zu Promovierten und es werden aktuelle Entwicklungen beleuchtet.

Wenn Sie eine Druckversion der Publikation bestellen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an unikon@uniwind.org.

Die Publikation gliedert sich in drei inhaltliche Kapitel sowie eine Zusammenfassung samt Ausblick.
Im Kapitel Informationsbedarfe wird das Thema aus gesellschaftlicher Perspektive durch Beiträge zum Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs und der National Academics Panel Study beleuchtet. Welche Ziele und Informationsbedarfe mit dem Thema aus einrichtungsspezifischer Perspektive verbunden sind, wird im Gastbeitrag der Universität zu Köln diskutiert.


Im Kapitel Angebote und Strukturen werden die Entwicklung und Qualitätssicherung von passgenauen Angeboten und Strukturen sowie existierende Definitionen von Gruppen promovierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dargestellt. Dabei werden sowohl hochschulübergreifende Strukturen wie die Hamburg Research Academy und die Research Academy Ruhr präsentiert, als auch ein Blick in die Förderung ausgewählter Teilgruppen durch Beiträge der Universität Duisburg-Essen
sowie der Deutschen Gesellschaft Juniorprofessur geworfen. Die Perspektive der außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird durch drei Beiträge der Helmholtz-Gemeinschaft beleuchtet.


Das Kapitel Informationslage beschäftigt sich damit, welche Informationen und Daten über Promovierte bereits an den Einrichtungen vorliegen und welche (zukünftig) wünschenswert sein könnten. Dafür werden gesetzliche Berichtsanlässe vom Statistischen Bundesamt und des Kerndatensatzes Forschung vorgestellt. Weiterhin beschreiben die Georg-August-Universität Göttingen, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Technische Universität Dresden, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Leibniz-Gemeinschaft ihre Initiativen, die Datenlage über Promovierte zu
verbessern, und stellen dar, welche Informationen zu den promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits vorliegen. Abschließend reflektiert der Kerndatensatz Forschung über seine Erfahrungen bei der Entwicklung und Einführung desselbigen Berichtsstandards und es werden Hinweise zu datenschutzrechtlichen Aspekten gegeben.


Das Kapitel Zusammenfassung und Ausblick beschließt die Publikation mit dem Ausblick auf die UniWiND-Arbeitsgruppe Postdocs an deutschen Universitäten: Struktur- und Personalentwicklung und präsentiert die zentralen Befunde der Publikation.

 

DOI:10.22032/dbt.50154